Bindende Verpflichtungen Verfahrensanweisung

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Beschreibung

Bindende Verpflichtungen einzuhalten, ist eine der Hauptanforderungen des Umweltmanagements an eine Organisation. DIN EN ISO 14001 fokussiert bei diesem Begriff stark auf die Verantwortung eines Unternehmens.

Bindende Verpflichtungen ergeben sich nicht nur aus rechtlichen Anforderungen

Bei der Begriffsdefinition räumt die Norm mit einem häufig anzutreffenden Missverständnis auf, indem sie den Begriff „bindende Verpflichtungen“ erläutert: „Rechtliche Verpflichtungen und andere Anforderungen, die eine Organisation erfüllen muss oder zu deren Erfüllung sich eine Organisation entschließt“. Das Rechtskataster kann somit eigentlich nur ein Schritt bei der Ermittlung der Verpflichtungen mit BIndungswirkung sein. Verbindliche Verpflichtungen einer Organisation können sich, neben den rechtlichen Verpflichtungen zum Beispiel auch aus anderen Perspektiven ableiten:

  • Vereinbarungen mit Behörden, kommunalen Gruppen oder sonstigen Nichtregierungsorganisationen.
  • Vereinbarungen mit Kunden oder aufgrund von Standards der Branche.
  • Organisatorische Anforderungen zur Umsetzung von Standards der eigenen Organisation.
  • Freiwillige Prinzipien und Verhaltenskodizes oder Umweltverpflichtungen.

Dabei ist es wichtig, zu erkennen, dass Verpflichtungen auch durch eine freiwillige Entscheidung des Unternehmens entstehen können.

Für bindende Verpflichtungen spielen die Umweltaspekte eine große Rolle

Die Grundlage für die Ermittlung von bindenden Verpflichtungen ist das Verständnis des Kontextes einer Organisation. Im Zuge der Ermittlung externer und interner Themen, die für den Unternehmenszweck relevant sind, spielen als ein Themenbereich die Umweltaspekte bzw. die damit verbundenen Umweltzustände eine gewichtige Rolle. Aus den Anforderungen interessierter Parteien, die für das Umweltmanagementsystem und die zutreffenden Umweltaspekte eine Rolle spielen, können sich nun verbindliche Verpflichtungen ergeben. Hervorzuheben sind dabei die bedeutenden Umweltaspekte, die als Bestandteil der Tätigkeiten, Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens Umweltauswirkungen hervorrufen. Diesen Verpflichtungen ist Rechnung zu tragen. Das Umweltmanagementsystem muss deren Umsetzung sicherstellen.

Bindende Verpflichtungen Verfahrensanweisungen
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So stellt diese Verfahrensanweisungen die Erfüllung der Verpflichtungen sicher

Im ersten Schritt erläutert diese Verfahrensanweisung unter der Überschrift „Definition grundlegender Begriffe und Vorgehensweisen“ die Begrifflichkeit und Herkunft der Verpflichtungen mit bindender Wirkung:

  • Rechtliche bindende Anforderungen.
  • Andere bindende Anforderungen.
  • Bindungswirkung durch eigene Zielsetzungen.

Im folgenden Schritt ist der Ablauf visualisiert, der zur Ermittlung, Einstufung, Bewertung und Überwachung der bindenden Verpflichtungen erforderlich ist. Jedem Prozessschritt sind Erläuterungen zugeordnet, die notwendige Tätigkeiten und Entscheidungen beschreiben und erklären. Der Prozess schließt mit dem Output zur Lenkung von externer dokumentierter Information ab.

Diese Verfahrensanweisung folgt den Begrifflichkeiten und Texten, die mit der ISO/IEC-Direktive im Annex SL festgelegt wurden. Sie berücksichtigt also die Vorgaben bzw. Anforderungen, die im Annex SL durch die High Level Structure im Abschnitt 6.1.3 „Bindende Verpflichtungen / Bestimmung rechtlicher Verpflichtungen und anderer Anforderungen“ genannt wurden. Damit erfüllt diese Verfahrensanweisung z.B. die Vorgaben der DIN EN ISO 14001:2015 und DIN EN ISO 45001:2018.

Zur operativen Umsetzung des Managements der Verpflichtungen, die bindend sind, finden Sie in unserem Webshop eine Vorlage für ein Kataster bindende Verpflichtungen.

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