Risikomanagement Verfahrensanweisung

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Beschreibung

Mit der ISO/IEC-Direktive wurden im Annex SL und dessen High Level Structure die Anforderung, Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen zu planen, explizit aufgenommen. Diese Verfahrensanweisung Risikomanagement  enthält folglich einen beispielhaften Prozess der Umsetzung.

Das Risikomanagement ersetzt die Vorbeugungsmaßnahmen

Mit den Vorbeugungsmaßnahmen früherer Normenrevisionen wussten viele Organisationen nicht wirklich etwas anzufangen. Die Anforderung einen potenziellen und damit noch nicht aufgetretenen Fehler zu finden und zu beseitigen, war vielen Organisationen einfach zu abstrakt. Die Konsequenz war, dass Vorbeugungsmaßnahmen kaum stattgefunden haben. Der risikobasierte Ansatz ist hier wesentlich plakativer, da der Begriff der Vorbeugung nun durch den Umgang mit Risiken und Chancen ersetzt wurde. Die Identifikation von Risiken und Chancen und Maßnahmen zu deren Handhabung kommt der Realität des Tagesgeschäfts nun viel näher.

Managen Sie die Auswirkung von Ungewissheit

Der Begriff Risiko ist in der aktuellen Normfassung mit der „Auswirkung von Ungewissheit“ definiert. Die Auswirkung ist dabei eine Abweichung vom Erwarteten, die in positiver oder negativer Hinsicht auftreten kann. Diese Definition macht nun klar, dass es im Schwerpunkt bei dem Risikomanagement um Maßnahmen geht, sich nicht im negativen Sinn von unerwarteten Problemen, die zu Fehlern an den Produkten oder mangelhaften Dienstleistungen führen könnten, überraschen zu lassen. Weiterhin gehen Unternehmen, welche ihre Chancen nicht nutzen, dass große Risiko ein, dass die Konkurrenz sie überholt.

Verfahrensanweisung Risikomanagement
© Know-NOW GmbH

Diese Verfahrensanweisung organisiert das Risikomanagement als Prozess

Mit der Verfahrensanweisung Risikomanagement erhalten Sie die Vorlage für einen visualisierten Prozessablauf, der ein professionelles Umgehen mit Risiken und Chancen, ausgehend von der Unternehmensplanung bis zur Umsetzung der risikobezogenen Maßnahmen, schlüssig darstellt:

  • Risikokontext klären
  • Risiken/Chancen bestimmen
  • Beurteilung der Risiken
  • Vermeidung möglich?, Verminderung möglich? Überwälzung möglich?
  • Maßnahmen festlegen und priorisieren
  • Maßnahmen im Prozess umsetzen und Wirksamkeit ermitteln

Die einzelnen Schritte sind zusätzlich erläutert, so dass der Anwender weitere Umsetzungshinweise erhält. Übergreifend werden die grundlegenden Aspekte des Risikomanagements erklärt und operative Hinweise zu den Schritten Risikoanalyse, Risikobewertung, Risikosteuerung und Risikoüberwachung gegeben. Der Schritt Risikobewertung wird anhand eines Risikographen mit Erläuterung der Einstufung anhand des Gefährdungspotenzials grafisch dargestellt. Sie ist bereits in der Praxis erfolgreich erprobt und ist z.B. für Qualitätsmanagementsysteme nach DIN EN ISO 9001:2015, für Umweltmanagementsysteme nach DIN EN ISO 14001:2015 oder für Arbeitschutzmanagementsysteme nach DIN EN ISO 45001:2018 sofort einsatzbereit. Achten Sie zudem auf weitere wertvolle Formulare, Checklisten, Arbeitshilfen oder Schulungen zum Thema „Umgang mit Risiken und Chancen“ in unserem Shop.

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